Herzlich willkommen
Christel Humme
40,9 Prozent der Wählerinnen und Wähler aus Hattingen, Herdecke, Sprockhövel, Wetter und Witten haben mich im September 2009 für ihren Wahlkreis in den Bundestag gewählt. Damit ziehe ich ein viertes Mal als direkt gewählte Abgeordnete in das Parlament ein. Allen meinen Wählerinnen und Wählern danke ich herzlich für ihr Vertrauen.
Die letzte Bundestagswahl hat die politische Landschaft in Deutschland verändert. Aus der Opposition heraus werde ich mich nun mit meiner Fraktion weiter für eine solidarische Gesellschaft einsetzen. Und ich werde mich weiter für die Belange des nördlichen Ennepe-Ruhr-Kreises stark machen.
Auf dieser Website informiere ich Sie über meine Person und über meine Arbeit. Unter anderem werde ich in dieser Legislaturperiode als stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend tätig sein.
Weitere Informationen finden Sie auf den kommenden Seiten. Ihre weiteren Fragen beantworte ich Ihnen gerne. Bitte wenden Sie sich an meine Büros in Witten, Hattingen oder Berlin.
Herzliche Grüße

Das Statistische Bundesamt hat aktuelle Daten zur Lebenssituation von Alleinerziehenden veröffentlicht. Deren Zahl ist weiter gestiegen. 90 Prozent der Alleinerziehenden sind Frauen. Alleinerziehende verdienen unsere Aufmerksamkeit und unsere gezielte Unterstützung. Denn eine gute und moderne Familienpolitik muss alle im Blick haben. 60 Prozent der 1,4 Millionen alleinerziehenden Mütter sind erwerbstätig. Sie arbeiten dabei mit 42 Prozent wesentlich häufiger in Vollzeit als Mütter aus Paarbeziehungen. Jedoch hängt ihre Erwerbsbeteiligung entscheidend vom Alter der Kinder ab.
Veröffentlicht am 30.07.2010
Deutschland ist Schlusslicht bei den Geburtenraten der EU-Mitgliedstaaten. Dies machen die neuesten Zahlen von Eurostat deutlich.Für die SPD-Bundestagsfraktion ist klar: Die aktuelle Politik der Bundesregierung wird diesen Trend nicht aufhalten, denn sie lässt Familien im Stich.
Veröffentlicht am 28.07.2010
Quote ja oder nein? Die frauenpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Dorothee Bär kann sich da nicht so ganz entscheiden: mehr Frauen in Führungspositionen ja – aber freiwillig. Das ist an Unentschlossenheit nicht zu überbieten. Dabei wissen wir alle seit Langem: Frauen in Deutschland sind in Führungspositionen nach wie vor unterrepräsentiert.
Veröffentlicht am 28.07.2010
Die Äußerungen von Bundesministerin Schröder, sich von der klassischen Gleichstellungspolitik abwenden zu wollen, sind skandalös. Sie sind ein Zeichen dafür, dass Frau Schröder nicht verstanden hat, worum es in der Gleichstellungspolitik geht. Artikel 3 des Grundgesetzes lautet: „Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“ Gleichstellungspolitik bedeutet nicht Politik gegen Männer, sondern Politik für Männer und Frauen.
Veröffentlicht am 20.07.2010
Neun Jahre sind die Freiwilligen Vereinbarungen alt, mit der die Wirtschaft und die Politik erkannt haben, dass die Gleichstellung von Frauen in der Arbeitswelt nicht nur eine Frage von Gerechtigkeit, sondern auch gesellschaftspolitischer und wirtschaftlicher Vernunft sind. Es hat sich aber auch gezeigt, dass wir mit Freiwilligkeit allein dieser Gerechtigkeit kein Stück näher gekommen sind.
Veröffentlicht am 19.07.2010
Die SPD-Bundestagsfraktion fordert Konsequenzen aus den menschenverachtenden Fällen von sexueller Gewalt in Schulen, Internaten und anderen Einrichtungen. Der von der Bundesregierung einberufene Runde Tisch darf kein Alibi dafür sein, die Hände in den Schoß zu legen. Es muss darum gehen, das Geschehene umfassend aufzuarbeiten, Prävention zu stärken und rechtspolitische Konsequenzen zu ziehen. Die SPD-Bundestagsfraktion hat jetzt ein Positionspapier beschlossen, in dem sie ihre Erwartungen an die Ergebnisse des Runden Tisches zusammenfasst.
Veröffentlicht am 08.07.2010
Der Haushaltsentwurf der Bundesregierung für Bildung und Forschung ist ein Offenbarungseid einer Ministerin, die es einfach nicht hinbekommt. Nachdem vor einem Monat der Bildungsgipfel zur Zukunft der Bildungsfinanzierung an der starren Haltung der Bundesregierung gescheitert ist, kommen nun fast alle Prestigeprojekte der Koalition unter die Räder. Schavan scheitert gleich doppelt: kein Bildungsgeld für die Länder, keine Bildungsprojekte für den Bund. Der einzige Haushalt mit deutlich steigenden Mitteln leidet in der Sache not - das ist die Visitenkarte einer "visionären" Ministerin.
Veröffentlicht am 08.07.2010